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Landwende0 Artikel | 0 Kommentare | 348 Lobe

Pestizide und systhetische Stickstoffdünger belasten zunehmend unser Grund- und Trinkwasser. Sie sind als Rückstände in unseren Nahrungsmitteln zu finden, gleichzeitig führen sie zu einer Verarmung der Tier- und Pflanzenwelt unserer Kulturlandschaften. Durch ihren Einsatz geht die dauerhafte Bodenfruchtbarkeit zurück. Seit mehr als 80 Jahren zeigt der ökologische Landbau, dass unter Einbeziehung moderner Landtechnik eine ausreichende Ernährung der Bevölkerung auch ohne den Einsatz von Pestiziden und synthetischen Mitteln möglich ist.

Die industrielle Landwirtschaft setzt in Sachsen auf Großflächen und Massentierhaltung. Dies beeinträchtigt die dörfliche Lebensqualität, da nur noch sehr wenige Menschen für diese Produktionsform nötig sind. Aufgrund fehlender Arbeit und eines geringen Einkommens ziehen die Menschen vom Land in die größeren Städte. Die Landbevölkerung überaltert, die Versorgung auf dem Land kann nur noch durch massive finanzielle Zuwendungen und Förderprogramme gesichert werden.

In Sachsen gibt es seit Jahren eine Vielzahl an Ideen, Konzepten und praktizierten Lösungen, um diesem Strukturwandel entgegenzusteuern. Haben Sie selbst Ideen gehabt oder sich engagiert, damit das Dorfleben nicht bald nur noch aus den Büchern und Bauernmuseen zu erleben ist? Dann schreiben Sie im umweltWIKI sachsen einen Artikel über Ihre Erfahrungen und Projekte.