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Sächsische Umwelt-Geschichte

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Sächsische Umwelt-Geschichte14 Artikel | 0 Kommentare | 354 Lobe

Die sächsische Umweltgeschichte reicht weit zurück. 1713 prägte der sächsische Kammer- und Bergrat Hans Carl von Carlowitz den heutzutage weit verbreiteten Begriff der »Nachhaltigkeit«. Der Biologe und Philosoph Jakob Johann von Uexküll führte 1909 den Begriff »Umwelt« ein. In den 1970-er Jahre formten sich die ersten Bürgerproteste nach der Veröffentlichung über die Schwermetallbelastung der Böden um Freiberg. Ende des Jahrzehnts entstanden in der DDR die ersten Umweltgruppen, meist im Umfeld der evangelischen Kirche. Neben den Friedens- und Menschenrechtsgruppen bildeten die unabhängigen Umweltgruppen in der DDR eine der drei Säulen der Demokratiebewegung, die in die friedliche Revolution des Herbstes 1989 mündete.

Nach Gründung des Freistaates Sachsen im Zuge der Deutschen Einheit gestalteten gerade die sächsischen Umweltinitiativen den gesellschaftlichen Veränderungsprozess aktiv mit. In Sachsen bestimmten die Themen Braunkohle, Chemieindustrie, Wismut und Waldsterben die Handlungsfelder der Agierenden. Die sächsischen Bürger engagierten sich rückblickend betrachtet – früher, intensiver und mit einer höheren Bürgerbeteiligung an diesen Veränderungsprozessen als an anderen Orten. Bis heute zeigt sich dies an der ausgeprägten Sensibilität für Belange der Allgemeinheit und der Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Wie haben Sie den Veränderungsprozess der vergangenen 25 Jahre erlebt? Waren Sie selbst im Umweltbereich aktiv oder sind Sie es heute? Welche Umweltthemen standen für Sie im Vordergrund? Was hat Sie geprägt? Machen Sie mit und halten Sie Ihre Erinnerungen im umweltWIKI Sachsen fest.